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Poliermaschinen Special - Welche Arten von Poliermaschinen gibt es und wie setzt man sie am besten ein?

 Die passende Poliermaschine für den richtigen Einsatz ist schwer zu finden. Ich gebe euch in diesem Beitrag alle Infos, die ihr braucht um die richtige Maschine für euch zu finden. Außerdem erhaltet ihr einige nützliche Tipps zum Thema Polieren. Wieso soll ich meinen Lack polieren und was passiert dabei? Mit der Zeit wird ein Lack geschädigt durch UV-Strahlung, Umwelteinflüsse beim Fahren oder durch falsche oder gar keine Pflege. Dort wo keine Reinigungs-Chemie mehr hilft, den Lackzustand wieder herzustellen, muss der Lack poliert werden. Oftmals entstehen solche Beschädigungen wie Kratzer oder Hologramme auch durch falsches Polieren. In diesem Fall

hilft auch nur noch eine richtige Politur. Technisch gesehen, schleift ihr euren Lack beim Polieren bzw. ihr tragt einen kleinen Teil der obersten Schicht eures Lacks ab. So entfernt ihr Kratzer, Hologramme und sonstige Defekte im Lack.


Wie ist der Lack aufgebaut und womit arbeiten wir?

Fahrzeuglack besteht aus Grundierung, Füller, Basislack und Klarlack. Bei Metalliclacken und Effektlacken kommen noch weitere Farbschichten dazu. Der Lack ist vom Werk aus ca. 100 bis 200 Mikrometern (µm) dick. Dabei ist der Klarlack ca. 35 – 55 μm dick. Die Klarlack-Schicht ist ca. so dick wie ein halbes Haar (ein Haar hat ca. 100 μm Dicke). Beim Polieren mit einer Feinschleifpolitur wie z.B. der Menzerna 2500 habt ihr einen Abtrag von ca. 2–5 µm das kommt aber wieder darauf an, ob ihr mit einer Exzenter Maschine oder einer Rotationsmaschine arbeitet sowie, was für ein Pad ihr habt. Ihr könnt genau messen, wie viel Lackabtrag ihr nach jedem Durchgang habt, indem ihr euch ein Lackdichtenmessgerät kauft diese kosten so um die 100 €. Diese Geräte messen aber den gesamten Lack und nicht nur den Klarlack. Wie dick der Klarlack ist, könnt ihr messen, indem ihr z.B. die Motorhaube messt und dann die Tür öffnet und den Bereich der unteren B-Säule messt, denn Bereiche, die abgedeckt sind und vor äußeren Einflüssen geschützt sind bekommen von den Herstellern meistens weniger Klarlack. Mit dieser Methode könnt ihr grob schätzen, wie viel Klarlack euer Fahrzeug etwa hat. Aber Vorsicht - nicht auf jedem Fahrzeugteil ist der gleiche Anteil an Lack. Manche Rundungen und Kanten können weniger Lack aufweisen. Dies ist das Problem bei dem maschinell aufgetragenen Lack der Hersteller. Deswegen messt immer mehrere Punkte in einem Bereich und berechnet euch den Durchschnitt.


Wie oft kann ich einen Lack polieren?

Da der Lack sehr dünn ist, solltet ihr ihn nicht sehr oft sehr aggressiv polieren ihr solltet am besten einmal euren kompletten Lack auf Hochglanz bringen und ihn versuchen so lange wie möglich in dem Zustand zu halten oder ihn zu versiegeln um ihn vor Kratzern oder Kontamination zu schützen. Irgendwann ist der Klarlack weg und muss ersetzt werden. Deswegen solltet ihr eure Lackdicke messen, damit ihr wisst wie viel ihr noch habt und wie viel ihr abnehmen könnt. Wenn ihr euren Lack zwischendurch wieder etwas Glanz verleihen wollt, könnt ihr Handpolituren nutzen diese haben kaum Abtrag und haben einen guten Nutzen da sie meistens Glanzverstärker beinhalten oder Lackreiniger die für das Wachsen oder Versiegeln vorbereiten. Solche Produkte sind z.B. Dodo Juice Lime Prime , oder Meguiars Ultimate Polish pre-Waxing .

 

Welche Arten von Poliermaschinen gibt es?

Wir unterscheiden hauptsächlich zwischen Rotationsmaschinen und Exzentermaschinen. Die Unterschiede sind allein in der Polierbewegung, bei einer Rotationsmaschine dreht sich das Pad gegen den Uhrzeigersinn und dadurch wird poliert. Eine Exzentermaschine arbeitet mit einer Orbitalbewegung. Rotationsmaschinen eignen sich für schnellen aber auch hohen Abtrag von Lack und sind deswegen sehr beliebt bei Lackierern, die viel abtragen müssen nach dem Lackieren. Auch zur Kratzerentfernung sind Rotationsmaschinen sehr beliebt. Das Problem bei der Rotationsbewegung ist das der Lack schnell heiß wird und in ungeübten Händen viel Schaden verursacht werden kann. Dazu kommt das durch die Rotationsbewegung auch mehr Hologramme entstehen. Eine Rotationsmaschine braucht Übung, deswegen solltet ihr euch vorher eine Motorhaube vom Schrottplatz besorgen und damit üben.


Liquid Elements T4000 V2Exzentermaschinen sind bei Aufbereitern und Detailern sehr beliebt, da man mit ihnen ein super Finish hinbekommt. Durch ihre Orbitalbewegung wird eine Entstehung von Hologrammen verhindert und auch ein schneller Anstieg der Temperatur des Lackes wird verhindert. Exzentermaschinen haben keinen hohen Abtrag deswegen sind sie perfekt für Anfänger geeignet. Exzentermaschinen haben einen Hub, der Hub ist die Bewegung in Millimeter die das Pad in eine Richtung macht bevor es sich in die entgegengesetzte Richtung bewegt dies macht das Pad in einer elliptischen Bewegung, so kommt die Orbitalbewegung zustande. Die verschiedenen Hübe dienen dazu wie viel Fläche das Pad während eines Durchganges bearbeitet z.B. eine Liquid Elements T4000 mit 21 mm Hub eignet sich am besten für große Flächen und eine Liquid Elements T2000 mit 9 mm Hub ist eher geeignet für kleine Flächen und Teile wie Stoßstangen. Für Anfänger sind Exzentermaschinen sehr empfehlenswert und können auch ohne viel Erfahrung benutzt werden.

 

 

 

 


flex-xce-10-8-125-poliermaschine-exzenter-mit-zwangsantrieb-103334-001qcWjgmFngxKVRExzentermaschinen mit Zwangsrotation
versuchen die Vorteile beider Poliermaschinenarten miteinander zu kombinieren. Dies funktioniert, aber nur durch einen erheblichen technischen mehr Aufwand, deswegen gibt es nur wenige solcher Maschinen. Diese Poliermaschinen haben einen höheren Abtrag als eine normale Exzentermaschine. Bei einer Exzentermaschine entsteht durch die Orbitalbewegung auch eine Rotation durch die Flieh- und Seitenführungskräfte, die bei der Politur sehr hilfreich sind, aber sobald die Maschine etwas verkantet oder man zu stark drückt, geht die Drehbewegung verloren. Bei einer Poliermaschine mit Zwangsrotation entsteht die Rotation, durch einen zusätzlichen Antrieb und eine Verzahnung am Stützteller dadurch wird der Hub verkleinert, aber ist noch vorhanden. Durch ihre Technik sind die Maschinen sehr teuer, der Abtrag ist nicht so hoch wie bei einer Rotationsmaschine und der Hub musste leiden sie sind somit nur ein Kompromiss und ersetzen keine Rotationsmaschine. Diese Maschinen sind nur was für Aufbereiter und Detailer die mit Exzentermaschinen arbeiten aber Fahrzeuge mit vielen Kanten und Rundungen bearbeiten an denen die Rotation der normalen Exzentermaschine stoppen würde. Diese Maschinen sind auch nichts für ungeübte Anfänger. Besondere Poliermaschinen Mittlerweile gibt es Akku Poliermaschinen die das lästige Kabel ersetzen und auch eine gute Arbeitszeit haben von ca. 45 min. Diese gibt es als Exzenter- oder Rotationsmaschine von Flex . Außerdem gibt es noch Mini Poliermaschinen wie z.B. die PXE 80 von FLEX

 

FAZIT: Für Anfänger reicht eine Exzentermaschine, es muss auch nicht sofort eine Flex sein. Ich empfehle die Liquid Elements T2500 oder eine Liquid Elements T3000 . Der günstige Preis und die Qualität dieser Maschinen sprechen für sich und reichen für den Einstieg. Somit bleibt weiterhin sauber und lasst euer Auto glänzen.

Euer Dominik

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