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Was ist eigentlich eine Vorreinigung und was bringt das bei der Fahrzeugwäsche?

Einfach nur waschen? Nein! Die richtige Fahrzeugwäsche fängt mit der Vorreinigung an. Sie dient dem Zweck ein stark verschmutztes Fahrzeug vor der eigentlichen Handwäsche vorab zu reinigen, um Dreck zu entfernen der sonst im Eimer landen und bei der Hauptwäsche den Lack zerkratzen könnte. Je nach Verschmutzungsgrad gibt es verschiedene Vorgehensweisen und natürlich auch Reinigungsmittel. Wir haben hier einen kleinen Guide zur richtigen Vorwäsche zusammengestellt der auf verschiedenartige Verschmutzungen eingeht und Euch Tipps an die Hand gibt.

1. Groben Schmutz mit Snow Foam einweichen und abwaschen

Oftmals ist das Fahrzeug einfach durch Schmutz, der sich auf der Straße befindet, stark verunreinigt. Bei trockener Witterung ist es meistens nur eine feine Staubschicht, die bei Regen dann schnell sichtbar wird. Überhaupt verschmutzt ein Fahrzeug bei Regen oder ganz besonders auch in der kalten Jahreszeit schneller als im Sommer. Das liegt daran, dass Schmutzpartikel durch Wasser mobil werden. Gelangen sie durch aufgewirbeltes Wasser auf den Fahrzeuglack, trocknen sie schnell an und verbinden sich mehr oder weniger fest mit dem Lack. Gerade bei unbehandelten und nicht versiegelten Lacken geht es bei der Vorreinigung darum die Schmutzschicht aufzuweichen und die Verkrustungen aufzubrechen.

Prinzipiell könnte man das Einweichen der oberen Schmutzschicht mit Wasser erledigen. Allerdings ist Wasser auch sehr flüssig und fließt schnell wieder ab. Daher wurde Snow Foam entwickelt. Snow Foam ist im Prinzip nichts anderes als stark schäumendes Shampoo und als Reinigungsschaum anzusehen. Er ist dickflüssiger als Wasser, haftet länger auf der Lackoberfläche und nimmt die Schmutzpartikel beim Herunterfließen lackschonend mit. Effektiv ist das Snow Foam wenn der Lack mit Insektenresten, Vogelkot, Salze und Straßenschmutz verschmutzt ist.

So wendest du Snow Foam richtig an:

Auto besprüht mit Yellow Snow Foam von Shiny GarageSnow Foam könnt ihr entweder mit einem Pumpsprüher wie dem Kwazar Super Foamer oder einer Schaumkanone auftragen. Die Reinigungswirkung wird unmittelbar freigesetzt und Snow Foam erleichtert einem die Handwäsche deutlich, da weniger Schmutz nach dem Abspülen übrig bleibt. Tragt den Schaum grundsätzlich immer auf das trockene Fahrzeug auf damit er besser haftet. Nachdem ihr den Schaum aufgetragen habt, gebt ihm etwas Zeit zu arbeiten (ca. 5 min). Lasst euer Fahrzeug dabei nicht in der direkten Sonne stehen oder den Schaum antrocknen. Besonders im Sommer, wenn die Lackoberfläche noch heiß oder warm von der Sonneneinstrahlung ist, kann Snow Foam sehr schnell eintrocknen. Also den Wagen vor der Wäsche am besten im Schatten parken. Nach der Einwirkzeit den Snow Foam nur noch abspülen und ihr könnt mit der Handwäsche fortfahren.

Bei hartnäckigeren Verschmutzungen, die sich durch die Vorbehandlung mit Snow Foam nicht gelöst haben, müsst ihr zu einem Spezialreiniger greifen.

2. Besonders in den Sommermonaten - Insektenreste mit Insektenreiniger lösen

Jeder kennt das Problem nach abendlichen Autobahnfahrten im Sommer sind oftmals die komplette Fahrzeugfront und die Windschutzscheibe mit Insektenresten übersät. In solchen Fällen hilft nur noch Insektenentferner vor dem Waschen, der die Eiweiße der Insekten mit speziellen Enzymen zersetzt. Die Anwendung ist recht simpel doch man sollte aufpassen, denn Insektenentferner können auch Schaden anrichten. Sprüht einfach die betroffenen stellen mit dem Reiniger ein und lasst ihn etwas einwirken, aber nur so lange wie es auf vom Hersteller angegeben ist. Bei der Anwendung ist darauf zu achten, dass der Reiniger nicht in der direkten Sonne und auf heißen Teilen aufgesprüht wird. Sonst würde er zu schnell eintrocknen. Nach der Einwirkzeit den Insektenentferner gut abspülen und das Fahrzeug mit klarem Wasser abwaschen.

3. Flugrostentferner hilft gegen Metallpartikel auf dem Lack

Was viele nicht wissen – auch Lack kann rosten. Zwar nicht wie im herkömmlichen Sinne sondern durch kleine Metallpartikel die sich auf dem Lack ablagern und darauf rosten. Diese Partikel befindet sich auf fast jedem Fahrzeug, sind aber auf manchen Lacken stärker sichtbar als auf anderen. Die meisten Besitzer von weißen Fahrzeugen kennen das Problem. Mit der Zeit bekommt der Lack einen Gelbstich durch die ganzen kleinen orangenen Pünktchen auf dem Lack, besonders im Bereich der vorderen Kotflügel sowie der Fahrer-/Beifahrertür und im Heckbereich. Dieser Flugrost entsteht vor allem durch Bremsenabrieb, durch Schienenverkehr oder durch metallverarbeitende Betriebe in Industriegebieten.Auto mit Flugrostentferner im Einsatz

Kommen wir dazu wie man Flugrost entfernen kann: Man unterscheidet hier zwischen der mechanischen Reinigung des Lackes durch Kneten oder den Einsatz von chemischen Mitteln wie Flugrostentferner. Diese Mittel arbeiten generell ähnlich wie Felgenreiniger und haben ebenso oftmals einen Wirkindikator integriert. Durch den Indikator könnt ihr erkennen wie viel Flugrost sich tatsächlich auf dem Fahrzeug befindet. Der Flugrostentferner löst die oxidierten metallischen Partikel auf der Oberfläche. Die Anwendung ist genau so simpel wie beim Insektenentferner. Einfach auf die betroffenen Stellen sprühen und am besten nicht nur den Kotflügel oder die Tür sondern die ganze Fahrzeugseite einsprühen. Nur so könnt ihr sicherstellen, dass keine Farbunterschiede entstehen. Achtet bei Flugrostentfernern immer auf die Einwirkzeiten und haltet euch exakt daran. Flugrostentferner können, wenn sie eintrocknen, Schäden am Lack anrichten da sie aufgrund ihrer Eigenschaften aggressiver sind als die meisten Reiniger. Und auch beim Flugrostentferner gilt wieder: Nicht in der direkten Sonne und nicht auf heiße Teile sprühen, da die Gefahr des Eintrocknens besteht. Nach der Einwirkzeit gründlich abspülen und das Fahrzeug waschen.

4. Felgenreiniger gegen Bremsstaub-Ablagerungen

Je nach Bremsbelägen und Fahrweise sind die Felgen sehr schnell mit Bremsstaub verunreinigt. Man erkennt das durch eine feine, dunkle Staubschicht auf dem Bett der Felge sowie an den Speichen. Chemisch gesehen besteht Bremsstaub vor allem aus Feinstaub mit hoher Konzentration von Metallen wie Eisen, Antimon, Eisen, Zinn usw. Aufgabe des Felgenreinigers ist es diese Metallrückstände zu lösen. Ähnlich wie der Flugrostentferner setzt auch der Felgenreiniger auf Säuren oder Laugen, um effektiv zu wirken. Diese Mittel können unter Umständen aggressiv sein. Daher unbedingt die Anwendungshinweise des Herstellers beachten und auch Gummi-Waschhandschuhe verwenden. Bitte auf die korrekte Einwirkzeiten achten und nicht in direkter Sonneneinstrahlung einsetzen, um auf den heißen Lackteilen Schäden zu vermeiden.

Die Anwendung ist recht einfach - einsprühen, einwirken lassen und gut abspülen. Ein Tipp von mir: Wenn der Felgenreiniger nicht alles entfernt hat könnt ihr nach dem ihr euer Auto gewaschen habt das restliche Shampoowasser nutzen und mit Hilfe von Bürste, Pinsel, Waschhandschuh oder Zahnbürste die Felge komplett reinigen. Meistens reicht auch nur das Shampoowasser. Ich nutze Felgenreiniger nur nach Bedarf. Bei stark verschmutzten Felgen solltest du den Vorgang wiederholen. Am besten die Felgen bei jeder Wäsche gründlich reinigen damit der Bremsstaub nicht einbrennt. Wird die Pflege der Felgen vernachlässigt, wird die Lackoberfläche beschädigt und rau. Oftmals brennt der Bremsstaub dann so fest ein, dass er nicht mehr komplett zu entfernen ist. Daher – immer gründlich die Felgen reinigen – auch an den nicht sichtbaren Stellen.

5. Schwarze Teerflecken auf dem Lack – hier hilft nur noch Teerentferner

Teerflecken auf dem Lack sind besonders schwer zu entfernen. Wenn man darüber geht verteilen sie sich oder verschmieren auf dem Lack. Um sie schnell zu entfernen braucht man einen Teerentferner, der die Bestandteile des Teers auflöst.

Bei der Anwendung nicht ganze Teile einsprühen, sondern immer nur die betroffenen Stellen. Teerentferner enthalten Lösungsmittel und sollten daher sparsam eingesetzt werden. Am besten auf ein Mikrofasertuch sprühen und damit vorsichtig über die Stellen gehen. Bei der Verarbeitung unbedingt  Schutzhandschuhe tragen und Hautkontakt vermeiden. Nachdem ihr die betroffenen Stellen mit Teerentferner behandelt habt, solltest solltet ihr euer Fahrzeug schnell waschen, da Teerentferner sehr aggressiv sein können und den Lack schädigen. Und wie bei jedem Reiniger nicht in der direkten Sonne und nicht auf heißen Teilen anwenden.

6. Klebstoffrückstände auf der Lackoberfläche entfernen

Wer seinen Wagen häufiger mal foliert oder von Veranstaltungen und Treffen Aufkleber am Wagen hat, kennt das Problem: Werden Aufkleber nicht direkt nach kurzer Zeit wieder entfernt, kann sich die Klebstoffschicht lösen und am Lack haften bleiben. Besonders wenn der Lack beim Aufkleben nicht ganz trocken war oder das Fahrzeug mit dem Aufkleber zu lange in der Sonne gestanden hat, bekommt man diese Klebstoffrückstände mit normalen Mitteln nicht mehr ab. Klebstoffreste sind sehr widerstandsfähig und verschmieren, wenn man sie mit Wasser abreiben will, aber genau dafür gibt es den Klebstoffentferner.

Klebstoffentferner sind lösemittelhaltige Reiniger und werden genauso angewendet wie der Teerentferner: Bei Klebstoffrückständen auf dem Lack diese nur punktuell und am besten mit einem Mikrofasertuch behandeln. Auch hier nach der Anwendung das Fahrzeug waschen und den Reiniger nicht in der Sonne und auf heißen Teilen verwenden.Sauberes Auto nach der Hauptwäsche

Egal welches Produkt ihr bei der Vorwäsche verwendet – bitte immer die Herstellerangaben beachten. Die Einwirkzeit ist abhängig von der Sonnenintensität, Außentemperatur und der Temperatur der Teile, die ihr bearbeitet. Und generell gilt, lieber einmal mehr waschen als zu lange warten. Denn nichts ist schädlicher für den Lack als eingetrockneter Vogelkot, Insektenreste oder Bremsstaub.

Ich hoffe euch hat dieser Beitrag geholfen, sicherer in der Anwendung von Vorreinigern zu werden. Somit bleibt weiterhin sauber und lasst euer Auto glänzen.

Euer Dominik

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